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Mythen rund um erholsamen Schlaf: Was stimmt wirklich?
Ob der Vollmond unseren Schlaf beeinflusst oder Schäfchenzählen beim Einschlafen hilft, haben wir uns bereits in der ersten Runde unserer Schlafmythen genauer angeschaut. Dieses Mal wollen wir genauer betrachten, was für einen erholsamen Schlaf wichtig ist: Schlafen wir zum Beispiel bei völliger Stille besser oder ist der Schlaf vor Mitternacht der beste? Wir gehen den Mythen rund um erholsamen Schlaf auf den Grund.
Absolute Ruhe ist besser für erholsamen Schlaf
Viele glauben, dass absolute Stille für einen erholsamen Schlaf notwendig ist. Aber wer schon mal bei Regen oder mit sanfter Musik eingeschlafen ist, weiß, dass nicht alle Geräusche stören. Tatsächlich können gleichmäßige Hintergrundgeräusche oder Naturgeräusche beruhigend sein und das Einschlafen unterstützen. Auch sogenannte Binaurale Beats können für unseren erholsamen Schlaf förderlich sein.
Schlaf vor Mitternacht ist der erholsamste
Auch dieser Mythos kann bei genauerer Betrachtung nicht standhalten. Viel wichtiger für einen erholsamen Schlaf: ein regelmäßiger Schlafrhythmus, der zum zirkadianen Rhythmus, also der inneren Uhr unseres Körpers, passt. Die Qualität des Schlafs hängt dabei weniger von einer genauen Uhrzeit ab, sondern vielmehr davon, wie tief und kontinuierlich wir schlafen.
Je länger wir schlafen, desto besser
So richtig lange schlafen klingt erstmal angenehm und äußerst erholsam. Aber zu viel Schlaf kann genauso ungünstig für das Wohlbefinden von Körper und Geist sein wie zu wenig. Zu lange Schlafzeiten, etwa über neun Stunden pro Nacht, können gesundheitliche Probleme mit sich bringen. Wie bei vielen Dingen im Leben gilt also auch beim erholsamen Schlaf: Qualität über Quantität.
Mittagsschlaf ist schlecht für einen erholsamen Schlaf
Zum Glück nur ein Mythos. Ein kurzer Mittagsschlaf – das sogenannte Powernap – kann helfen, die Energiereserven aufzufüllen, ohne den erholsamen Schlaf in der Nacht zu beeinträchtigen. Denn nach unserem natürlichen Biorhythmus hat unser Körper am frühen Nachmittag so oder so ein kleines Tief. Wichtig dabei: Die Dauer des Nickerchens nicht zu überziehen.
Je müder wir sind, desto erholsamer schlafen wir
Leider nicht. Wenn wir übermüdet sind, bedeutet das für unseren Körper häufig zusätzlichen Stress. In diesem Zustand fällt es uns oft schwerer abzuschalten und in erholsamen Schlaf zu finden, da vermehrt das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet wird. Deshalb ist es wichtig, zu festen Zeiten ins Bett zu gehen, um Übermüdung zu vermeiden.
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Es gibt viele Mythen zu dem Thema Schlaf.
Schlafmythen - FAQs: Die wichtigsten Fragen im Überblick
Brauche ich absolute Ruhe, um erholsam zu schlafen?
Nicht unbedingt. Absolute Stille ist nicht zwingend erforderlich, um erholsam zu schlafen. Gleichmäßige Hintergrundgeräusche wie Regen oder sanfte Musik können sogar beruhigend wirken und das Einschlafen unterstützen. Auch Naturgeräusche können förderlich für den Schlaf sein.
Ist der Schlaf vor Mitternacht der erholsamste?
Dieser Mythos ist weit verbreitet, aber nicht korrekt. Viel entscheidender als der Zeitpunkt des Schlafengehens ist ein regelmäßiger Schlafrhythmus, der zur inneren Uhr (dem sogenannten zirkadianen Rhythmus) passt. Es kommt mehr auf die Tiefe und Kontinuität des Schlafes an als auf die Uhrzeit.
Ist langer Schlaf immer besser für die Gesundheit?
Nein, zu viel Schlaf kann genauso schädlich sein wie zu wenig. Zu lange Schlafzeiten, also mehr als neun Stunden pro Nacht, können negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Die Schlafqualität ist deutlich wichtiger als die Schlafdauer.
Ist ein Mittagsschlaf schlecht für einen erholsamen Nachtschlaf?
Im Gegenteil. Ein kurzer Mittagsschlaf, auch Powernap genannt, kann erfrischend wirken und die Energiereserven auffüllen, ohne den Nachtschlaf zu beeinträchtigen. Wichtig ist nur, den Powernap auf etwa 20-30 Minuten zu begrenzen.
Schlafe ich besser, wenn ich extrem müde bin?
Nicht unbedingt. Wenn wir übermüdet sind, produziert unser Körper mehr Stresshormone wie Cortisol, was das Einschlafen erschweren kann. Daher ist es wichtig, Übermüdung zu vermeiden und zu festen Zeiten ins Bett zu gehen.
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