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Entspannte Frau mit Tasse zu Hause – Regeneration und Balance im Alltag bei Long COVID Schwindel
Beschwerden

Long COVID & Schwindel: Zurück in Balance

Lesezeit ca. 3 Min

Schwindel gehört zu den Beschwerden, die viele Menschen auch Wochen oder Monate nach einer COVID-19-Erkrankung begleiten. Erfahren Sie, wie Schwindel durch Long COVID entstehen kann, welche körperlichen Prozesse dabei eine Rolle spielen und wie Sie Ihr Gleichgewicht Schritt für Schritt wieder stabilisieren können.

Wenn Schwindel nach einer COVID-19-Erkrankung anhält

Nach einer akuten COVID-19-Infektion fühlen sich viele Betroffene zunächst wieder belastbarer. Bei einigen treten jedoch anhaltende Symptome auf, die unter dem Begriff Long COVID zusammengefasst werden. Ein belastender Aspekt kann dabei Schwindel im Zusammenhang mit Long COVID sein, da er das Sicherheitsgefühl im Alltag erheblich beeinträchtigen kann. Betroffene berichten häufig davon, sich „nicht richtig im Gleichgewicht“ zu fühlen oder schneller erschöpft zu sein als vor der Erkrankung.

Wie entsteht Schwindel durch Long COVID?

Wie Schwindel durch Long COVID entsteht, ist Gegenstand aktueller medizinischer Forschung. Fachleute gehen davon aus, dass die Erkrankung verschiedene Körpersysteme beeinflussen kann, die für unsere Balance entscheidend sind. Das betrifft beispielsweise das Gleichgewichtssystem im Innenohr oder auch die Verarbeitung von Reizen im Gehirn und die Regulation des Kreislaufs. Wenn diese fein abgestimmten Prozesse aus dem Gleichgewicht geraten, kann Schwindel auftreten oder verstärkt werden.

Was gerät aus der Balance?

Damit wir uns sicher bewegen können, arbeiten mehrere Systeme eng zusammen. Long COVID kann diese Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Ebenen stören. Es wird vermutet, dass Entzündungsprozesse oder Durchblutungsveränderungen die Reizweiterleitung im Nervensystem beeinflussen. Des Weiteren kann auch die Regulation des autonomen Nervensystems beeinträchtigt sein, das unter anderem Herzschlag, Blutdruck und Atmung steuert.

Gerade bei Lagewechseln – etwa beim Aufstehen – kann es dadurch zu Kreislaufreaktionen kommen, die Schwindel begünstigen. Zusätzlich kann eine verminderte Belastbarkeit dazu führen, dass das Gehirn Reize schneller als Überforderung wahrnimmt, was das Unsicherheitsgefühl verstärkt.

Wann ist eine Abklärung sinnvoll?

Hält Schwindel über längere Zeit an oder nimmt er zu, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen. Ziel ist es, andere Ursachen wie beispielsweise Erkrankungen des Innenohrs, neurologische Erkrankungen oder kardiovaskuläre Ursachen auszuschließen. Je nach Beschwerdebild können unterschiedliche ärztliche Fachrichtungen eingebunden sein.

Wie Sie Ihren Körper bei Schwindel durch Long COVID im Alltag unterstützen können

Da Long COVID sehr individuell verläuft, stehen meist unterstützende Maßnahmen im Vordergrund. Ziel ist es, den Körper nicht zu überfordern und gleichzeitig die natürlichen Regulationsmechanismen zu stärken:

ein strukturierter Tagesablauf mit bewussten Pausen

langsame, kontrollierte Bewegungen statt abruptem Lagewechsel

ausreichende Flüssigkeitszufuhr zur Kreislaufstabilisierung

stressreduzierende Maßnahmen zur Entlastung des Nervensystems

angepasste Bewegung und Gleichgewichtsübungen

Schwindel durch Long Covid - FAQs: Die wichtigsten Fragen im Überblick

Ist Schwindel ein Symptom von Long COVID?

Schwindel kann ein Symptom von Long COVID sein. Viele Betroffene berichten nach einer überstandenen COVID-19-Erkrankung von Schwindelbeschwerden.

Wie äußert sich Long COVID Schwindel im Alltag?

Long COVID Schwindel zeigt sich oft nicht als klassischer Drehschwindel, sondern als diffuses Unsicherheitsgefühl. Viele Betroffene berichten über Schwanken, Konzentrationsprobleme oder schnelle Ermüdung. Besonders bei Belastung, Stress oder schnellen Lagewechseln können sich die Symptome verstärken.

Warum kann Long COVID das Gleichgewichtssystem beeinflussen?

Das Gleichgewichtssystem ist auf das Zusammenspiel von Innenohr, Nervensystem, Augen und Kreislauf angewiesen. Bei Long COVID wird vermutet, dass Entzündungsprozesse oder eine veränderte Reizverarbeitung diese Zusammenarbeit stören. Dadurch können Signale nicht mehr optimal verarbeitet werden, was Schwindel begünstigt.

Welche Prozesse spielen bei Schwindel durch Long COVID eine Rolle?

Bei Schwindel durch Long COVID können mehrere körperliche Prozesse betroffen sein. Dazu zählen Veränderungen im autonomen Nervensystem, das Blutdruck und Herzschlag reguliert und somit auch die Durchblutung des Gehirns steuert. Auch eine erhöhte Reizempfindlichkeit des zentralen Nervensystems kann zur Entstehung von Schwindel beitragen.

Was kann ich selbst im Alltag tun, um besser mit Long COVID Schwindel umzugehen?

Ein bewusster, strukturierter Alltag kann helfen, den Körper zu entlasten. Dazu gehören ausreichender Schlaf, regelmäßiges Trinken und das Vermeiden von hektischen Bewegungen. Auch ein achtsamer Umgang mit den eigenen Grenzen spielt bei Long COVID Schwindel eine zentrale Rolle.

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Vertigoheel®: Mischung,  Zul.-Nr.: 6046396.00.00 (Stand: Nov. 2023) Tabletten, Zul.-Nr.: 13442.00.00 (Stand: Jul. 2023) Flüssige Verdünnung zur Injektion, Zul.-Nr.: 6046396.00.00 (Stand: Jan. 2023) Anw.geb.: Sie leiten sich von den homöopath. Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Versch. Schwindelzustände. Warnhinweis: Mischg.: Enth. 69 mg Alkohol (Ethanol) pro 5 Tropfen (35 Vol.-%). Tabl.: Enth. Laktose. 1 Tabl. = 0,025 BE.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

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